Die Zulassung zum Medizinstudium wird durch eine bundesweite Zulassungsbeschränkung, den Numerus clausus geregelt. Dieser lag in den vergangenen Jahren immer deutlich unter 2,0. Daher lohnt sich die Bewerbung auf ein Medizinstudium nur mit einem sehr guten Abitur, möchte man nicht unnötig viel Wartesemester in Kauf nehmen. Aber auch mit einem weniger guten Abitur-Durchschnitt hat man dennoch Chancen auf einen Studienplatz beispielsweise in der Pharmazie, wenn man sich einen Studienplatz mit der Studienplatzklage einklagt.
Ein Fünftel der verfügbaren Medizinplätze vergibt die ZVS, die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen. Diese werden an die Abiturbesten vergeben, also an diejenige die ein sehr gutes Abitur haben. Weitere Plätze vergibt die ZVS an diejenigen, die die längsten Wartesemester vorweisen können.
Den Rest der Studienplätze, gut über die Hälfte, können die Universitäten selbst vergeben. Hier gibt es von Universität zu Universität verschiedene Zulassungsbeschränkungen, wie Medizinertests und Vorstellungsgespräche sowie weitere NCs (Zulassungsbeschränkungen).






